Bestanden


Veröffentlicht am 17 September 2013 - Tags:  coni 

Testergebnis

Wenn man als IT-Unternehmen mit den Großen zusammenarbeiten möchte, muss man regelmäßig sein Know-how unter Beweis stellen. Dies erfolgt in Form von Zertifizierungen. Spätestens alle zwei Jahre wollen diese erneuert werden. Bei uns war es nun wieder soweit.

Bereits seit Jahren legen wir Prüfungen im Bereich IBM Lotus ab und nun sollten diese wieder auf den neuesten Stand gebracht werden. Im Grunde ist es für uns kein großer Akt, denn schließlich arbeiten wir intensiv mit den Technologien und kennen sie sehr gut. Das genügt aber nicht, um auch die Prüfungen erfolgreich abschließen zu können. Denn hier sind zusätzliche Hürden zu überwinden.

Die erste Hürde ist die Sprache. Anfänglich versuchten wir die Prüfungen, wenn möglich, in Deutsch abzulegen, aber dies führte regelmäßig zu schlechteren Ergebnissen. Ursache war nicht etwa unser mangelndes Wissen, sondern die sehr kreative Art der Übersetzung. Es tauchten Begriffe in den Fragen auf, die noch nie ein Mensch vor uns gehört hatte. Oder Fragen bekamen derart verwirrende Bedeutungen, dass eigentlich alle Antworten falsch waren und man sich mittels Zufallsprinzip entscheiden musste. Aus diesen Erfahrungen haben wir gelernt und legen die Prüfungen nun immer in Englisch ab. Allerdings ist es auch trotz guter Englischkenntnisse hier und da schwierig, die kleinen Fallen in den Fragen zuverlässig zu entdecken.

Die zweite Hürde stellen die in den Fragen genannten Szenarien dar. Die Prüfungen werden sicherlich nicht von Praktikern vorbereitet. Dies führt dazu, dass dort so manches Mal Lösungswege als Antwortmöglichkeiten geschildert werden, die niemand in der Praxis so wählen würde.
Aber mittlerweile kennen wir diese Hürden und wissen sie zu nehmen. So konnten wir uns heute guten Gewissens der erneuten Prüfung stellen. Nachdem die Sicherheitsmaßnahmen durchgeführt wurden – man benötigt zwei (!) Ausweise mit Lichtbild -, konnte es losgehen.

Man kann aber noch so gut vorbereitet sein, wenn man dann in dem Raum am Bildschirm sitzt und die ersten Fragen erscheinen, steigt der Herzschlag. So ist es jedes Mal eine Erleichterung, wenn nach dem letzten Klick das Wort „Congratulations“ auf dem Bildschirm erscheint.
Wir haben es wieder geschafft. Bis zum nächsten Jahr.

Vera Nentwich Vera Nentwich


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